Donnerstag, 26. November 2009

Polanski am Fuss gefesselt!

Das ist jetzt natürlich alles streng geheim, vertraut mir Ueli Maurer an. Angehörige seiner Armee werden Roman Polanski die Fussfessel umlegen, ihn nach Gstaad bringen und in sein Häuschen verbannen. Ein paar Soldaten warten im Garten, dies jedoch nur pro forma. Polanski bewegt sich schliesslich in seinem Chalet als freier Mann, kann machen, was, wo und mit wem er will. Selbst Carli Hirschmann könnte er einladen, auch in Gstaad kein unbeschriebenes Blatt, lacht Ueli. Die Kontrolle seiner Schritte überwacht Kollega Widmer-Schlumpf eigenhändig, ein GPS am Fussgelenk demzufolge unnötig. Die 20 Franken pro Tag ans Messgerät zahlt Polanski übrigens aus eigenem Sack. Chapeau. Das würde nicht jeder machen. Und zudem hat er sich verpflichtet, seine Ausweispapiere bei der Kantonspolizei Zürich zu deponieren, die Fluchtgefahr sozusagen ausgeschlossen. Wozu denn die 4,5 Millionen Franken Kaution, frag ich. Die hat Polanskis Anwalt in meinem Departement deponiert, wird Polanski nun doch über den Gartenzaun abhaun, dann fliessen diese Millionen in mein Armeebudget. So komm ich doch noch zu zusätzlichen Geldmitteln und Christoph wird stolz auf mich sein, strahlt Ueli mich an, salutiert, steigt auf sein Velo und fährt davon.

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