Während auf der einen Seite der Erdkugel alles zusammenbricht, dreht sie sich bei uns ganz normal weiter. Als wäre nichts gewesen. Ein paar erfolglose Sendungen „Bauer, ledig, sucht“ vielleicht. Natürlich ist das nicht die Bilanz für sämtliche Bauern. Nein, ergaben sich doch aus diesem Sendegefäss fünf Hochzeiten, sechs Kinder und unzählige frohe Liebschaften. Für fünf von Amor ignorierte Bauersmänner zeigt der Sender 3+ erneut ein Herz und lädt sie zu einer weiteren Staffel ein. Allesamt Publikumslieblinge, da hat der Sender aber nochmals Glück gehabt. Moderatorin Christa Rigozzi wird ‚Jö! So herzig!’ mindestens ebenso oft über ihre vollen Lippen bringen wie die Frage: ‚Seid ihr auch ein Liebespärchen?’. Sie werden arg ins Schwitzen kommen, diese Bauern...
Ebenfalls anstrengend haben es die 12 smarten Kandidaten aus dem Mister-Schweiz-2011-Kader. Ein hartes Trainingscamp in Dubai, posieren mit einem echten Falken zum Beispiel, Fitnesstraining am Pool, Wasserpfeife rauchen in der Lounge und abends etwas Party. Das haben sie nun hinter sich und sind somit tipptopp gerüstet für den zweiten April, wenn sie sich in der ausverkauften Bodensee Arena zur Mister Schweiz Wahl stellen. In vier Durchgängen zeigen sie ihre Fähigkeiten. Beurteilt wird Auftritt, Ausstrahlung und Muskelspannkraft. Hoppla, ganz schön viel. SF1 überträgt das Ganze live, moderiert – und das ist jetzt die wirklich grosse Überraschung – von Sven Epinay! Wer direkt vor Ort sein möchte: Ab 16 Uhr 30 gibts Apéro für VIP und Kategorie A. VIP wie Raquel Marquard samt gewichtigem Gatten Jürg, Lyss Assia, Renzo Blumenthal, Christa Rigozzi und Wetterfee Cécile Bähler. A wie der Gio von der Chri, Renzos Ladina und der Hund von Lyss Assia. Die Kategorie B darf ab 18 Uhr 30 zum Apéro. Sofern VIP und A was übrig lassen.
Cécile Bähler erzählt unlängst in einer bunten Zeitschrift ihren schrecklichsten Albtraum: Sie war bei Bekannten eingeladen. Zum Essen. Schauderhaft. Aber es geht noch weiter: Die Gastgeber präsentierten ihr süsse, caramelfarbene Babykaninchen und sie musste eines fürs Abendessen aussuchen. Caramelfarbene Babykaninchen! Grauenhaft! Ob mit Knoblauch und Rosmarin oder ob sie sich als Robin Hood der Hasen gezeigt und sie alle heimgenommen hat, darüber schweigt Bähler. Und ich träume jede Nacht davon.
Apropos Hasen: Die Zürcherin Andrea Vetsch lächelte uns als Playboy Bunny in der Juni 07-Ausgabe, spärlich, sozusagen mit Nichts bekleidet, aus einer Wäschetrommel entgegen. Da kam wohl so mancher ins Schleudern. Später hatte sie für IKEA gemodelt. Als Billy-Regal oder als Sultan-Matratze. Inzwischen ist sie auf den Hund gekommen und gleichzeitig auf die Idee, ein Praxishandbuch für Ersthundehalter herauszugeben. Vom Nacktmodell zur Buchautorin. Den Traum gibts übrigens auch umgekehrt. Item. Mit vielen farbigen Fotos drin. Von Vetsch und Hund. Zielpublikum sind Menschen, die sich gerne in der Natur draussen bewegen, sagt Vetsch. Nacktwanderer zum Beispiel. Die Filmrechte zu ihrem Buch hat sich bereits Hugh Hefner gesichert. Bevor jedoch der grosse Durchbruch als Schauspielerin kommt, will sie sich dem Studium für Hundewissenschaften widmen. An der Oxford Open University. Mit beiden Beinen auf der Erde bleiben. Solange sie sich noch dreht.
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Freitag, 25. März 2011
Freitag, 11. März 2011
Meine Herren!
Just zum Tag der Frau hat sich der leicht in die Jahre gekommene deutsche Playboy und Millionär Rolf Eden ins Fernsehen gesetzt. Braun gebrannt, seine blonden, halblangen Haare hinter die Ohren geklemmt und mit einem strahlenden Botoxlächeln den ebenfalls nicht mehr ganz jüngsten Silvio Berlusconi in Schutz genommen. Dieser müsste bloss das Gesetz ändern und schon ist das lustige Treiben mit 16jährigen Mädchen erlaubt, somit legal, denn schliesslich tut er doch nur Schönes. Darauf nestelt der 81jährige Eden an seiner Anzugsjacke herum und klaubt eine Packung bunter Pillen hervor. Sie halten ihn bestens in Schuss, grinst er breit und erklärt, dass er in seinem ganzen Leben nie Sport gemacht hätte. Einzig und allein der ausgiebige Sex, der ihn unwahrscheinlich jung halte. Mit ebensolchen Frauen. Selbstverständlich. Über 1000 habe er schon zum Jauchzen gebracht, alle unter 30, dazu feinsäuberlich Buch geführt und sie bewertet. Mit Sternen. Wie Guide Michelin. Damit er auch nach Jahren wisse, auf welche es sich lohnt, erneut einzugehen. Wunderbar. Am liebsten würde er gar während eines Schäferstündchens mit einer prallen Schönheit ins Jenseits katapultiert, lächelt er süffisant und verspricht derjenigen Herzensdame, die dieses schafft, 250'000 Euro. Wenn das nur nicht nach hinten losgeht, sie ihm ein paar Paradies-Tröpfchen in den Champagner giesst und der Eden darob das Zeitliche segnet. Er winkt ab, im Gegenteil, es sei unglaublich, wie sich seine Gespielinnen ins Zeug legen würden. Da kann Mann fast neidisch werden.
Ein anderer Playboy, Hugh Hefner, will im Juni sein um 60 Jahre jüngeres Bunny Crystal heiraten. Nach zwei gescheiterten Ehen noch einmal diesen Schritt zu wagen, hat der 84jährige gesagt, zeige, dass er sich ein grosses Herz bewahrt habe. Und seiner Crystal obendrein eines spendiert: Doppel D. Mindestens.
Und die Moral von der Geschicht? Je reicher der alte Hase, desto mehr Weibchen tummeln sich in seinem Grase. Oder etwas Bewegung schadet trotzdem nicht. In diesem Sinne: ein sportliches Wochenende!
Ein anderer Playboy, Hugh Hefner, will im Juni sein um 60 Jahre jüngeres Bunny Crystal heiraten. Nach zwei gescheiterten Ehen noch einmal diesen Schritt zu wagen, hat der 84jährige gesagt, zeige, dass er sich ein grosses Herz bewahrt habe. Und seiner Crystal obendrein eines spendiert: Doppel D. Mindestens.
Und die Moral von der Geschicht? Je reicher der alte Hase, desto mehr Weibchen tummeln sich in seinem Grase. Oder etwas Bewegung schadet trotzdem nicht. In diesem Sinne: ein sportliches Wochenende!
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Mittwoch, 26. Januar 2011
Im Januarloch
War es nicht so, dass wir uns damals nach der weihnachtlichen Völlerei von ausgekochten Cervelathäuten ernährten? Seit aber die Wursthüllen auf pflanzlicher Basis hergestellt werden, boykottiert gar der Hund dieses Mahl. Zum Glück gibts bunte Sonderaktionen, die vom Grossverteiler angeboten werden und dank günstigem Easy-Kredit mit Cumuluspunkten wirkt der Januar nur halb so grau.
Leila Trabelsi, die Ehefrau des gestürzten tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali, hat sich diesen Januar ein wenig anders ausgemalt. Überstürzt hat sie anderthalb Tonnen Gold aus ihrer Bank abgeholt. Nicht leicht das Ganze. Alles in Prada- und Gucci-Rollkoffern verstaut und ab damit durch einen geheimen Tunnel. Jetzt sitzt sie irgendwo mit ihrem Ali Baba bei seinen 40 Freunden in Saudi-Arabien. Im Exil. Auf dem ganzen Gold. Natürlich ist das nicht der einzige Wert, der ihnen geblieben ist. Auf ein paar Schweizer Konti sollen sich weitere Guthaben türmen. Die Vereinigung der Tunesier in der Schweiz hat eine provisorische Einfrierung allfälliger Gelder der Ben Alis gefordert. Bei diesen Temperaturen durchaus machbar.
Auch Cavaliere Silvio hat schon bessere Monate erlebt. Die Affäre Ruby scheint ihm über sein eingepflanztes Kopfhaar zu wachsen. Von einem Komplott seitens der Richter spricht er. Denn diese wollen nicht akzeptieren, dass er im Dezember erneut das Vertrauen des Parlaments erhalten hat. Die Vorwürfe, dass sich eine beträchtliche Anzahl junger Frauen für Papi Silvio prostituiert, weist er als absurd zurück. Er habe niemals für solche Dienste bezahlen müssen. Und zudem sei er längst mit einer jungen Signorina liiert. Die Öffentlichkeit habe er nur deshalb nicht darüber informiert, weil er erst abwarten wollte, bis das hübsche Mädchen volljährig ist. Nun ist seine politische Immunität aufgehoben, gut möglich, dass einige Fälle ins geliftete Auge gehen.
Beschauliches in Monaco: Fürst Albert will seine Verlobte Charlene Wittstock vor den Altar führen. Endlich. Der alte Zauderer. Hat sich wohl gedacht, bevor noch mehr aussereheliche Kinder ans monegassische Tageslicht kommen, ists wohl gescheiter, die schöne Schwimmerin unter die Haube zu bringen und daheim in seinen eigenen vier Palastwänden eine ordentliche Familie aufzubauen.
Nicole Kidman hat die ihrige um ein weiteres Mädchen vergrössert. Eine Leihmutter hat das Kind zur Welt gebracht. Schwangerschaft und Geburt sozusagen outsourced. Wunderbar. Das gibt keine unnötigen Gewichtszunahmen und das Initiieren von Botox schadet dem Ungeborenen tatsächlich nicht. Faith Margaret heisst das Töchterchen, darüber freut sich sein zweieinhalbjähriges Schwesterchen Sunday Rose bestimmt. Und wir uns selbstverständlich ebenfalls. Ob, wo und wann es getauft wird, ist nicht bekannt. Dafür hat Papst Benedikt hingegen schon einundzwanzig Kinder in der Sixtinischen Kapelle taufen dürfen. Allesamt Nachkömmlinge von Angestellten des Vatikans. Wer spricht hier von konservativen Werten des Papstes? Eben. Einzig bei der Namensgebung hat der Pontifex sein Veto eingelegt. Christliche und bitteschön keine Firlefanznamen wie Fifi Trixiebelle, Pixi Frou-Frou, Pepsi-Carola, Poppy-Honey oder Bunny-Holly.
Apropos Bunny: Hugh Hefner will sein Bunny-Imperium wieder in seinen Händen wissen. Und es dem Mutterkonzern der Zeitschrift mit dem Häschen-Logo abkaufen. Stimmen die Aktionäre zu, kann der eine Playboy von der Börse genommen und der andere zum alleinigen Besitzer werden. Für etwa 180 Millionen Dollar und somit zwölf Prozent über Hefners früherem Angebot. Wahrlich kein Schnäppchen. Ein Loch im Januar sogar. Doch als alter Playboy wird er damit umgehen können.
Leila Trabelsi, die Ehefrau des gestürzten tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali, hat sich diesen Januar ein wenig anders ausgemalt. Überstürzt hat sie anderthalb Tonnen Gold aus ihrer Bank abgeholt. Nicht leicht das Ganze. Alles in Prada- und Gucci-Rollkoffern verstaut und ab damit durch einen geheimen Tunnel. Jetzt sitzt sie irgendwo mit ihrem Ali Baba bei seinen 40 Freunden in Saudi-Arabien. Im Exil. Auf dem ganzen Gold. Natürlich ist das nicht der einzige Wert, der ihnen geblieben ist. Auf ein paar Schweizer Konti sollen sich weitere Guthaben türmen. Die Vereinigung der Tunesier in der Schweiz hat eine provisorische Einfrierung allfälliger Gelder der Ben Alis gefordert. Bei diesen Temperaturen durchaus machbar.
Auch Cavaliere Silvio hat schon bessere Monate erlebt. Die Affäre Ruby scheint ihm über sein eingepflanztes Kopfhaar zu wachsen. Von einem Komplott seitens der Richter spricht er. Denn diese wollen nicht akzeptieren, dass er im Dezember erneut das Vertrauen des Parlaments erhalten hat. Die Vorwürfe, dass sich eine beträchtliche Anzahl junger Frauen für Papi Silvio prostituiert, weist er als absurd zurück. Er habe niemals für solche Dienste bezahlen müssen. Und zudem sei er längst mit einer jungen Signorina liiert. Die Öffentlichkeit habe er nur deshalb nicht darüber informiert, weil er erst abwarten wollte, bis das hübsche Mädchen volljährig ist. Nun ist seine politische Immunität aufgehoben, gut möglich, dass einige Fälle ins geliftete Auge gehen.
Beschauliches in Monaco: Fürst Albert will seine Verlobte Charlene Wittstock vor den Altar führen. Endlich. Der alte Zauderer. Hat sich wohl gedacht, bevor noch mehr aussereheliche Kinder ans monegassische Tageslicht kommen, ists wohl gescheiter, die schöne Schwimmerin unter die Haube zu bringen und daheim in seinen eigenen vier Palastwänden eine ordentliche Familie aufzubauen.
Nicole Kidman hat die ihrige um ein weiteres Mädchen vergrössert. Eine Leihmutter hat das Kind zur Welt gebracht. Schwangerschaft und Geburt sozusagen outsourced. Wunderbar. Das gibt keine unnötigen Gewichtszunahmen und das Initiieren von Botox schadet dem Ungeborenen tatsächlich nicht. Faith Margaret heisst das Töchterchen, darüber freut sich sein zweieinhalbjähriges Schwesterchen Sunday Rose bestimmt. Und wir uns selbstverständlich ebenfalls. Ob, wo und wann es getauft wird, ist nicht bekannt. Dafür hat Papst Benedikt hingegen schon einundzwanzig Kinder in der Sixtinischen Kapelle taufen dürfen. Allesamt Nachkömmlinge von Angestellten des Vatikans. Wer spricht hier von konservativen Werten des Papstes? Eben. Einzig bei der Namensgebung hat der Pontifex sein Veto eingelegt. Christliche und bitteschön keine Firlefanznamen wie Fifi Trixiebelle, Pixi Frou-Frou, Pepsi-Carola, Poppy-Honey oder Bunny-Holly.
Apropos Bunny: Hugh Hefner will sein Bunny-Imperium wieder in seinen Händen wissen. Und es dem Mutterkonzern der Zeitschrift mit dem Häschen-Logo abkaufen. Stimmen die Aktionäre zu, kann der eine Playboy von der Börse genommen und der andere zum alleinigen Besitzer werden. Für etwa 180 Millionen Dollar und somit zwölf Prozent über Hefners früherem Angebot. Wahrlich kein Schnäppchen. Ein Loch im Januar sogar. Doch als alter Playboy wird er damit umgehen können.
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