Die wahre Freundschaft ist die Freundschaft unter Männern. Schweigend ins Gespräch vertieft. Anspruchsvoll, ohne Ansprüche zu stellen. Keine Intrigen. Kein Neid. Nur Ehrlichkeit.
Die Frauen stehen Schlange bei mir, ich bin nett, ich bin reich, ich bin schön, sie dürfen mir auch gerne Papi sagen, strahlt Berlusconi seinen Freund Ghaddafi an und träumt dabei insgeheim von der stolzen Garde, wie sie Muammar hat. Vierzig reife Frauen, die ihn bewachen. Von geballter Weiblichkeit umgeben. Tag und Nacht. Silvio kniet nieder und küsst ehrfürchtig die Hand von Muammar Gahddafi. Endlich sehen sie sich wieder. Der Anlass ist wichtig: Sie feiern den zweiten Jahrestag ihres Freundschaftsabkommen, der die Versöhnung ihrer beider Staaten besiegelt. Mittendrin im idyllischen Garten der libyschen Botschaft in Rom thront das riesige Beduinenzelt des wüsten Sohnes. Dreissig reinrassige Berberpferde, die Gadhdafi für diesen festlichen Akt hat einfliegen lassen, traben durch die gepflegte Anlage und setzen hier und dort dampfende Äpfel, einen direkt vor Papi Silvios Füsse. Oh, ein intimes Zeichen des Vertrauens, freut sich Silvio und revanchiert sich mit hundert bildschönen, jungen Roma-Frauen, die diesen einen Abend lang nicht von Gaddhafis Seite weichen wollen müssen. Auf Dekolletee und Minirock verzichtend, sehr zur Unfreude der beiden Freunde, eine strenge Anweisung jedoch der weiblichen Bewachungstruppe Gaddahfis, die es zu befolgen gilt. Ich habe für jedes dieser zarten Mädchen ein Geschenk, raunt Muammar seinem Intimus zu, den Koran hab ich mitgebracht. Ich werde ihn später mit den Schönheiten verinnerlichen, doch sag erst, mein treuer Gefährte, aus welchem Hut hast du denn dieses Mal die köstlichen Grazien gezaubert? Silvios Stirn beginnt zu glänzen. Mein Bruder, antwortet er ehrfürchtig, für dich ruf ich einen ganzen Staat zusammen, wenn es sein soll auch mehr. In diesem Fall habe er grad zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, flüstert Berlusconi, Kollega Sarkozy stecke in politischen Engpässen und in einem Roma-Programm. Die Bevölkerung zeige sich unzufrieden, undankbar, es gäbe durchaus andere Lösungsansätze, moniere diese laut. Und Silvio als Freund weiblicher Menschen bekannt, hat versprochen, Nicolas unter seine kleinen Ärmchen zu greifen und ihm hundert Roma-Frauen abzunehmen. Natürlich habe er sie erst eigenhändig auf Herz und Körper untersucht, alle jung und schön, lächelt Silvio und zeigt dabei seine frisch gebleachten Zahnreihen. Ist dieser winzige Franzose jetzt zufrieden, will Gaddafhi wissen. Pah, Silvio winkt ab, les bleus, ein schwieriges Popolo, er habe gehört, sie wollen streiken, sich gegen den Präsidenten auflehnen, man stelle sich das mal vor, in unsren Ländern ein Ding der Unmöglichkeit! Muammar nickt, er würde zum heiligen Krieg aufrufen. Gegen die Schweiz! Selber schuld, wenn sie an Frankreich grenzt. No, no, caro, beruhigt Silvio, Nicolas hat eine andere Lösung. Er will sich aus der Politik zurückziehen, sieht seine Zukunft in einem ganz fremden Metier. In der Filmbranche. Und hat sich bereits um eine Hauptrolle bemüht. Als kleiner Nicolas in der Verfilmung von „Le petit Nicolas“. Aber nach dem ersten Vorsprechen hat man ihn in seinen kurzen Hosen und Kniesocken stehen lassen. Er sähe einfach zu alt aus, kommentierten die Filmemacher. Berlusconi und Gaddafih schütteln den Kopf und umarmen sich innig. Ihnen würde das nie passieren.
Mittwoch, 15. September 2010
Dienstag, 14. September 2010
George im Rausch
Im April rammte George Michael drei geparkte Autos. Er sei einfach ein schrecklicher Autofahrer, sagte er entschuldigend dazu. Im Juli donnerte er mit vollem Garacho in die Hausmauer eines Fotogeschäfts. Ungeschickt aber auch. Wäre doch bloss die Paris Hilton neben ihm gewesen. Sie hätte bestimmt eine Ausrede aus ihrer grossen, ausgeliehenen Tasche gezogen. Aber Michael hats nicht so mit Paris, lieber mit Perez und musste kleinlaut zugeben, dass sie völlig verladen mit dem Wagen in einem Laden lagen. Ein Fotogeschäft. Ungeschickt aber auch. Alles schwarz auf weiss. Die Polizisten stellten eine ordentliche Portion Cannabis fest. Er habe sich und seine Umwelt gefährdet, sprach der Richter, zwei Monate Freiheitsentzug. Die Hälfte davon hinter Gitter, ein paar Tage in einer Entzugsklinik, um seine Drogentherapie fortzuführen. Cannabis und Koks. Zweimal täglich. Zu Risiken und Nebenwirkungen frage er seinen Arzt oder Apotheker. Die restliche Strafzeit verurteilt zu gemeinnütziger Arbeit. Nüchterne Fahrstunden. Für sich und seine Umwelt. Mit Paris Hilton. Prost.
Donnerstag, 26. August 2010
Oswald ganz sportlich
Als ich Chef des Private Banking der Credit Suisse war, hatte ich den Vertrag mit Peter Saubers Rennstall eingefädelt, eine kleine Erfolgsgeschichte, räuspert sich Oswald. In den Sport investieren ist eine wunderbare Sache, spricht Renate leise und rückt ihm den Krawattenknopf zurecht. Auch Alinghi war ein tolles Sponsoring-Projekt, hätte man damals nur ahnen können, dass die Schweiz weder an den Atlantik noch ans Mittelmeer grenzt und somit gar nie eine Hochseenation werden kann... Dann kam die Krise hinzu, zog uns das Wasser unter den Füssen weg, fährt Oswald fort, und wir hatten kein Geld mehr für Ernesto übrig. Renate nickt, der gute Ernesto hat sich nun für einen Genfer Ruderclub entschieden. Wo man nicht segeln kann, muss man rudern, hat er dazu gesagt und seine UBS-Konti über Bord geschmissen. Oswald grübelt. Jetzt aber ist das Geld wieder da, strahlt er, und wir investieren in einen Sport, der in aller Munde ist! Während ihm Renate ein Butterbrot in seinen Aktenkoffer legt, sieht sie sich mit Tiger Woods über das Green schlendern. Wir haben ein globales Sponsoringabkommen mit der Formel-1 unterzeichnet, holt Oswald seine Renate auf den Küchenboden zurück. Hastig befreit sie seine dunkle Anzugsjacke von hellen Fusseln und weissen Haaren. Bernie, schmunzelt Oswald. Ende September, im Rahmen des Grand Prix von Singapur, werde ich mit Ecclestone die letzten Einzelheiten klären und mich, äh, you and us, langfristig an die Formel-1 binden. Wir haben eine weltweite Plattform gesucht und gefunden, um die Marke UBS bekannt zu machen. Zudem können wir wichtige Grosskunden zu den Rennen einladen. Natürlich werde ich sie begleiten müssen, meine teuerste Renate, das ist Chefehrensache. Aber sei beruhigt, lieber mit beiden Beinen in der Boxenstrasse, als mit einem Bein im Boxenluder, lacht Oswald und tätschelt seiner Renate zum Abschied aufs Heck. We will not rest, ruft er ihr zu und braust glücklich davon.
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Dienstag, 17. August 2010
Der Tanz um den Bundesrat
Sieben Jahre im Ständerat, sieben Jahre im Bundesrat, das ist genug. Die nächsten sieben Jahre gehören mir, spricht ein gefasster Hans-Ruedi Merz ins Mikrofon vor versammelter Journalistenmenge. In seinen Sommerferien – 10 Tage auf einer Jacht vor der Küste Libyens – habe er Bilanz gezogen, er sei stolz auf seine geleistete Arbeit. Doch nun wolle er seinen Sitz im Bundesrat aufgeben. Weitergeben an eine fähige Person. Mit diesem Rücktritt haben wir natürlich gerechnet, sagt FdP-Fraktionschefin Gabi Huber, darum freue ich mich, heute folgende Namen zur Nachfolgeregelung bekannt zu geben... Und dabei ist das Unglaubliche geschehen, Gabi Huber ist stehend eingeschlafen. Eingelullt von ihrer eignen, monotonen Stimme. Nicht weiter schlimm, die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen kursieren auch ohne Hubers Dazutun. Berner Nationalrat Johann Schneider-Ammann zum Beispiel, ein erfolgreicher Mann der Wirtschaft oder die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter, eine erfolgreiche Frau in Sicherheitsfragen und obendrein hübsch anzusehen. Klar ist das wichtig, spricht die aufgewachte Gabi Huber, die mit tiefrotem Lippenstift etwas Farbe in ihr Gesicht bringt, bei den Frauen schaut man halt nebst dem Leistungsausweis auch auf das Optische. Kleidung, Frisur, da habens Männer einfacher. Schielt dabei auf Hans-Ruedis Gesundheitsschuhe, die er zum dunklen Anzug beinahe souverän trägt. Für mich zählt halt nur der Geist, mischt sich Moritz Leuenberger ein. Und gibt bei dieser Gelegenheit grad noch sein vorverschobenes Rücktrittsdatum bekannt. Ich habe immer gesagt und begründet, dass wir auch durchaus einen Doppelrücktritt haben können, gell, Hans-Ruedi, Hauptsache ich bin an der Neat-Durchstich-Feier und an der Klimakonferenz in Cancun mit dabei. Und danach schreibe ich ein Essay darüber, lächelt Leuenberger. Seinen Sitz übernehmen könnte die Berner Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga oder die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr. Man stelle sich vor, räuspert sich Gabi Huber, eine SP- und eine FdP-Frau würden gewählt und wir hätten fünf Frauen und zwei Männer im Bundes-Bern! Kurz darauf, nach diesem enthusiastischen Gefühlsausbruch, ist Huber erneut eingenickt. Für uns ist das zweitrangig, meldet sich Toni Brunner mit einer Direktschaltung aus seinem Beizli „Haus der Freiheit“ zu Wort, Hauptsache, unser Kandidat wird gewählt, schliesslich stehen uns zwei Sitze zu. Er habe Gölä angefragt, nach der zweiten Stange Bier jedoch hat dieser deutsch und deutlich gesagt, „i hätt no viu blöder ta“, aber jetzt „keini Träne meh“, denn es ist „widr Summer“ und er habe ganz viele „Gfüeu“, für Toni und die „Indianer“. Die Indianer, spricht Brunner so laut, dass Merz zusammenzuckt (der Indianervergleich von Steinbrück sitzt ihm noch heut in den Knochen), die Indianer und andere Urvölker haben den Ältestenrat! Somit neue Strategie, Gölä fällt aus dem Rennen und unser Christoph Blocher ist wieder Magistrat! Würde es nach dem Willen des Volkes gehen, dann wäre der beste Bundesrat auf Lebzeiten gewählt! Für beide vakanten Sitze. Jawoll, er kann das! Und während Toni sich winkend verabschiedet, wacht Gabi Huber langsam auf.
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Donnerstag, 1. Juli 2010
Trööööööt
Ja, ja die Vuvuzela... Aber gibt es denn schönere Zeiten als die der WM? Neben dem Liebsten in der guten Stube zu sitzen und gemeinsam ein- und mehrfarbig tätowierten Mannsbildern nachzuschauen, wie sie auf dem grünen Rasen um einen einzigen Ball balgen? Wie sie schwitzen und kämpfen, alles geben und dann, wenn das richtige Tor gefunden und das runde Teil versenkt ist, sich hemmungslos dem Jubeltaumel hingeben, übereinander kraxeln, sich herzen, umarmen, drücken, gemeinsam salsamässig die Hüften schwingen, das Leibchen hochziehen, um uns das durchtrainierte Sixpack zu zeigen. Herrlich. Dafür sitz ich gerne bereits am Nachmittag vor dem Fernseher, gehe spätnachts ins Bett und versteh endlich König Sepp Blatters Zitat: Zürich ist boring, boring, boring! Nur einmal hab ich bisher die WM-Partien nicht ganz mit angeschaut. An jenem Samstag, als die Holländer gegen die Japanern spielten. Und Ghana auf Australien traf. Zu jener Zeit übergab der adlige König von Schweden, der alte Frauenhallodri, just am 34. Hochzeitstag mit seiner bürgerlichen Königin Silvia, seine Tochter, die somit halbadlige Kronprinzessin Victoria, ihrem bürgerlichen Personal Trainer Daniel Westling. Als die beiden sich die ewige Treue versprachen, mussten nicht nur der Bräutigam und die Brautmutter zum Taschentuch greifen, nein, selbst ich schnäuzte einmal tief ins Trikot der Deutschen, das ich an diesem Tag grad auf mir hatte, der Königin Silvia zuliebe. Und überlegte mir, ob das Kind der Halb- und des Überhaupt-nicht-Adligen zu einem Vierteladligen wird oder ob das europäische Königshauspanoptikum nicht längst in sich zusammengefallen ist.
Die Prinzen Harry und William von England hatten auf die königliche Hochzeit gepfiffen und lieber in ihre Vuvuzelas geblasen – sie blieben in Südafrika. Schliesslich brauchte die englische Mannschaft ihre tatkräftige Unterstützung. Und selbstverständlich auch die von David Beckham. Der mit Krawatte und Anzug gekleidet auf der Bank gesessen ist und konzentriert nachgezählt hat, ob tatsächlich alle elf Engländer auf dem Platz stehen. So hats mir jedenfalls Victoria gesagt und war sehr angetan von der wichtigen Beraterfunktion ihres Mannes im fernen Südafrika. Ebenfalls als Bodyguardberater hat er sich inzwischen bewährt, musste er doch schon einen schimpfenden Fan aus der Umkleidekabine spedieren. Jetzt sind sie gar ganz weg. Die Engländer. Epische Leistungen haben die Franzosen mit der Neuauflage des Opus Magnum ihres Nationaldichters Victor Hugo gezeigt. Keiner konnte „Les Miserables“ diese Saison so überzeugend umsetzen wie les Bleus. Und die Italiener lieferten statt der göttlichen Komödie die göttliche Tragödie. Schöner dagegen der deutsche Trainer Jogi Löw und sein Assistent Klausi Flick. Sie interpretieren das doppelte Lottchen neu und setzen modische Akzente am Spielfeldrand. Maradona, das lebende Kokaindepot, küsst jeden seiner Argentinier so intensiv, dass nur zu hoffen ist, dass diese die Dopingkontrollen danach überstehen. Und ach ja, die Schweizer, die Schweizer...
Die Prinzen Harry und William von England hatten auf die königliche Hochzeit gepfiffen und lieber in ihre Vuvuzelas geblasen – sie blieben in Südafrika. Schliesslich brauchte die englische Mannschaft ihre tatkräftige Unterstützung. Und selbstverständlich auch die von David Beckham. Der mit Krawatte und Anzug gekleidet auf der Bank gesessen ist und konzentriert nachgezählt hat, ob tatsächlich alle elf Engländer auf dem Platz stehen. So hats mir jedenfalls Victoria gesagt und war sehr angetan von der wichtigen Beraterfunktion ihres Mannes im fernen Südafrika. Ebenfalls als Bodyguardberater hat er sich inzwischen bewährt, musste er doch schon einen schimpfenden Fan aus der Umkleidekabine spedieren. Jetzt sind sie gar ganz weg. Die Engländer. Epische Leistungen haben die Franzosen mit der Neuauflage des Opus Magnum ihres Nationaldichters Victor Hugo gezeigt. Keiner konnte „Les Miserables“ diese Saison so überzeugend umsetzen wie les Bleus. Und die Italiener lieferten statt der göttlichen Komödie die göttliche Tragödie. Schöner dagegen der deutsche Trainer Jogi Löw und sein Assistent Klausi Flick. Sie interpretieren das doppelte Lottchen neu und setzen modische Akzente am Spielfeldrand. Maradona, das lebende Kokaindepot, küsst jeden seiner Argentinier so intensiv, dass nur zu hoffen ist, dass diese die Dopingkontrollen danach überstehen. Und ach ja, die Schweizer, die Schweizer...
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Die Tampon-Frage
Ist es eine Frauen-Frage? Ja oder nein? Wenn ja, muss sich die Frau überlegen, ob sie den Digital-Tampon im Badezimmer haben will, der übrigens so heisst, weil er pragmatisch mit den Fingern versenkt wird und nicht wie bis anhin angenommen, mit digitalen Ziffern versehen ist, die im Dunkeln leuchten. Oder ob Frau lieber dem Tampon mit Applikator vertraut, einem gemäss Wikipedia 'röhrenförmigen Hilfsmittel zum Einführen von Tampons und Ähnlichem in Körperöffnungen’ (vielleicht lest ihr vor dem Gebrauch die Packungsbeilage und fragt euren erröteten Apotheker). Oder ist die Frage des Tampons ebenfalls für Männer relevant? Prinz Charles gestand, das ist längst bekannt, beim nächtlichen, telefonischen Kamingespräch seiner damaligen Geliebten Camilla Parker Bowles, dass er zu gerne ihr Tampon sein würde. Warm aufgehoben im stillen Kämmerlein. Und Camilla wünschte sich verzückt ein paar Noppen an Charles Ohren herbei und jauchzt bis heute noch, wenn vermutlich inzwischen etwas leiser. So lovely. Weniger hübsch hingegen der Fall Kachelmann. Seit dem 20. März sitzt er ja in Untersuchungshaft wegen des Verdachts der Vergewaltigung an seiner Ex-Freundin. Dann das kleine Zwischenhoch: Die Schilderungen des Opfers sollen handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich sein. Nun ein erneutes Sturmtief: In der Wohnung der Ex-Freundin wurde ein Tampon sichergestellt, an dessen Faden die DNA Kachelmanns nachgewiesen wurde. Hat er eben doch, der Frosch, wie am Schnürchen, schwuppdiwupp, das eine Ding hinaus und ein anderes hinein? Der Tampon somit nicht mehr nur eine Frauen-Männer-Frage, sondern eine Sache für den Staatsanwalt...
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Mittwoch, 2. Juni 2010
Heidi goes Migros...
Vermutlich hat sich die Migros gedacht, nehmen wir neben Heidi-Joghurt, Heidi-Schwingerkäse, Heidi-Sennenmöckli auch noch Heidi-Klum ins Angebot und platziert das neue Produkt prominent im Migros-Magazin. Das ist natürlich eine Erklärung. Die andere: Migros-Chef Herbert Bolliger soll bei einem seiner zahllosen Cüpli-Anlässe vor versammelter Schweizer Prominenz der Frau Beatrice versprochen haben, etwas mehr Glamour in das Hausblatt zu bringen.
Wie dem auch sei. Die Klum erzählt ein wenig im Migros-Heft von ihrem erfolgreichen Leben. Und vor allem, dass sie eine liebende und fürsorgliche Familienfrau ist. Sie zerbricht sich gar ihr hübsches Köpfchen, wie sie ihre Kinder optimal unterhalten und gleichzeitig pädagogisch fördern kann und bringt prompt die Lösung zwischen den Migros-Zeilen: Pro Kind eine Nanny, einen Personal Body- und einen Personal Brain-Trainer. So easy. Weiter lässt uns die gute Heidi wissen, wie sie ihre Ehe glücklich hält: Sie feiert jedes Jahr ihren Hochzeitstag in grossem Stil. Mit einer Kostümparty! Und mit vielen, vielen Freunden. Manchmal warten gar Schwabbel-Kopf-Puppen in den Gästezimmern, verrät uns Heidi, ein enormer Riesenspass! Finden wir womöglich demnächst das Heidi-Schwabbel-Kopf-Puppen-Pudding-Töpfchen mitten im Migros-Kühlregal? Für die Glücksmomente im Eheleben?
Ihren Mann übrigens, den Soulsänger Seal, hat sie in einer schummrigen Bar kennengelernt. Vielleicht war sie auf dem Weg ins Klo geradewegs in ihn hineingelaufen, weil sie ihn einfach nicht gesehen hat, so im Dunkeln. Er hat sie angelächelt und sich höflich vorgestellt: Seal Henry Olusegun Olumide Adeola Samuel. Wow, hat sie gedacht, so viele Männer grad in einem und hat sich auf der Stelle in ihn verliebt. Seal darauf das Töchterchen Leni adoptiert, welches ihr aus einem schnellen Intermezzo im Formel-1-Zirkus von Flavio Briatore übrig blieb, und dem Heidi fix noch drei weitere Kinder unters Herz gelegt. So romantisch. Die Ehe hält bestens, beide extremely happy und gehen sie miteinander aus, freut sich Frau Klum wie ein kleines Mädchen! Während die Nannies die Kinder ins Bett bringen, zieht Heidi ein tolles Kleid an, fühlt sich wie eine Prinzessin und wenn sie die Treppe hinunter schwebt, wartet ihr Prinz unten gespannt auf sie. Fast zu schön, um wahr zu sein. Unter uns M-M-Lesern: Die Heidi wird in jeder Garderobe und überhaupt immer perfekt aussehen, ihr Kleiderschrank ist so gross wie unsre Wohnung, sie hat den persönlichen Hairstylisten, den Make-up-Planer, den Body-Former, den Nail-Schleifer sowieso frei Haus. Trotzdem gibt sie uns noch ein paar Heidi-Tipps zum Schluss: Jede Frau sollte das kleine Schwarze, die perfekte Jeans und das perfekt sitzende T-Shirt, ein gutes Paar High-Heels, eine grossartige Lederjacke, einen Trenchcoat und einen guten Anzug besitzen. Das wars schon? Dazu reicht ja sogar mein Kleiderschrank...
Wie dem auch sei. Die Klum erzählt ein wenig im Migros-Heft von ihrem erfolgreichen Leben. Und vor allem, dass sie eine liebende und fürsorgliche Familienfrau ist. Sie zerbricht sich gar ihr hübsches Köpfchen, wie sie ihre Kinder optimal unterhalten und gleichzeitig pädagogisch fördern kann und bringt prompt die Lösung zwischen den Migros-Zeilen: Pro Kind eine Nanny, einen Personal Body- und einen Personal Brain-Trainer. So easy. Weiter lässt uns die gute Heidi wissen, wie sie ihre Ehe glücklich hält: Sie feiert jedes Jahr ihren Hochzeitstag in grossem Stil. Mit einer Kostümparty! Und mit vielen, vielen Freunden. Manchmal warten gar Schwabbel-Kopf-Puppen in den Gästezimmern, verrät uns Heidi, ein enormer Riesenspass! Finden wir womöglich demnächst das Heidi-Schwabbel-Kopf-Puppen-Pudding-Töpfchen mitten im Migros-Kühlregal? Für die Glücksmomente im Eheleben?
Ihren Mann übrigens, den Soulsänger Seal, hat sie in einer schummrigen Bar kennengelernt. Vielleicht war sie auf dem Weg ins Klo geradewegs in ihn hineingelaufen, weil sie ihn einfach nicht gesehen hat, so im Dunkeln. Er hat sie angelächelt und sich höflich vorgestellt: Seal Henry Olusegun Olumide Adeola Samuel. Wow, hat sie gedacht, so viele Männer grad in einem und hat sich auf der Stelle in ihn verliebt. Seal darauf das Töchterchen Leni adoptiert, welches ihr aus einem schnellen Intermezzo im Formel-1-Zirkus von Flavio Briatore übrig blieb, und dem Heidi fix noch drei weitere Kinder unters Herz gelegt. So romantisch. Die Ehe hält bestens, beide extremely happy und gehen sie miteinander aus, freut sich Frau Klum wie ein kleines Mädchen! Während die Nannies die Kinder ins Bett bringen, zieht Heidi ein tolles Kleid an, fühlt sich wie eine Prinzessin und wenn sie die Treppe hinunter schwebt, wartet ihr Prinz unten gespannt auf sie. Fast zu schön, um wahr zu sein. Unter uns M-M-Lesern: Die Heidi wird in jeder Garderobe und überhaupt immer perfekt aussehen, ihr Kleiderschrank ist so gross wie unsre Wohnung, sie hat den persönlichen Hairstylisten, den Make-up-Planer, den Body-Former, den Nail-Schleifer sowieso frei Haus. Trotzdem gibt sie uns noch ein paar Heidi-Tipps zum Schluss: Jede Frau sollte das kleine Schwarze, die perfekte Jeans und das perfekt sitzende T-Shirt, ein gutes Paar High-Heels, eine grossartige Lederjacke, einen Trenchcoat und einen guten Anzug besitzen. Das wars schon? Dazu reicht ja sogar mein Kleiderschrank...
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