Sonntag, 9. Juni 2013

Vierzig, fünzig, sechzig

Heidi Klum ist kürzlich vierzig geworden. Und hat eine tolle Party geschmissen. All meine Freundinnen müssen einen verrückten Hut tragen, hat Heidi aufgeregt gekreischt. Somit die Feier ohne mich stattgefunden hat. Denn ich habe gar keinen Hut. Vierzig sein macht überhaupt nicht weh, hat Heidi gemeint, ich fühl mich so toll! Eigentlich ist vierzig das neue Dreissig, sagt sie glücklich, schwenkt lustig ihren schwarzen Zylinder und entschwindet Arm in Arm mit ihrem Bodygard in den neuen Lebensabschnitt.

Penelope Cruz mit 40 das neue Bond-Girl – ist sie dafür nicht zu alt? Das hat letzthin eine Zeitung in grossen Buchstaben gefragt. Natürlich ist sie zu alt! Auch wenn sie unbestritten wunderschön aussieht für ihre 40. Gemäss Heidi wäre die Penelope ja erst 30. Und selbst für dieses Alter unverschämt hübsch. Jedoch mit vierzig Jahren ein Bond-Girl spielen? Will man das einem James Bond antun? Denkt man bloss an den angegrauten Roger Moor, wie er bereits etwas hüftsteif seine Gespielinnen durch die Laken geschoben hat. Und wie alt waren diese? Zwanzig? Fünfundzwanzig? Eben. Und einem bald fünfzigjährigen Daniel Craig wünscht man sich doch ähnliches, nicht wahr?

Bei den Männern ist das Alter sowieso irrelevant, sie sehen einfach immer gut aus. Ausser wenn sie nicht gut aussehen. Allerdings sind das Ausnahmen. Und als ich das letzte Mal Wladimir Putin gesehen hab, wie er mit nacktem Oberkörper durch Sibirien galoppiert, hab ich doch nie und nimmer an einen sechzigjährigen Russen gedacht! Und jetzt also lässt sich dieses Mannsbild von seiner 55jährigen Ljudmila Putana, pardon, Putina scheiden. Nach dreissig Ehejahren. Weil eine Zwanzigjährige dazwischen gekommen ist. Aber das bleibt jetzt unter uns, sonst lässt er noch meinen Blog schliessen.


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