Donnerstag, 2. Juni 2011

Sepp ist Trumpf

Selbst der Prinz ist von der Rolle. William, der Ehrenvorsitzende des englischen Fussball Verbandes, ist not amused. Im Hallenstadion am Fifa-Kongress hat er eine Verschiebung der Wahl gefordert. Dass zumindest noch ein weiterer Kandidat mit Joseph in den Fifa-Ring steigen sollte. Nichts da. Die Delegierten von Haiti, Kongo, Benin, Fidschi und Zypern, also die grossen Fussballländer, haben zu einer sofortigen Wahl aufgerufen. Jeder mit einem Lunchsäckli versehen. Mit allerlei Währschaftem und vielen Nötli drin. Somit ist Blatters Wiederwahl nichts mehr im Wege gestanden. 186 von 203 Stimmen haben gereicht, der 75jährige Walliser ist der neue alte Präsident. Ich freue mich, dass es gelungen ist, Solidarität und Einheit wieder in die Fifa einziehen zu lassen, sagt ein strahlender Sepp, der liebe Gott gibt mir dazu die Kraft, mein Werk fortzuführen. Wunderbar. Und der liebe Gott hat auch die Million Dollar gesegnet, die der Präsident einsetzen darf beim Concacaf. Als irdischen Joker. Würde ein anderer spenden, wärs ja Bestechung. So aber bloss ein schlauer Trumpf. Im Fifa-Sumpf. Tschau Sepp.

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